EFG Celle - Baptisten

5. Lange Nacht der Kirchen

 

Gestern (20.06.14) hatten die Celler Innenstadtkirchen zum fünften Mal zur Langen Nacht der Kirchen eingeladen. Traditionell war der Startschuss ein gemeinsamer Gottesdienst in der Stadtkirche. Danach bestand die Möglichkeit verschiedene Angebote in den teilnehmenden Kirchen zu besuchen. Über Gospelmusik, Jazz, Klassik über Kunst und Theaterstücken bis hin zu Vorträgen und Mediationen bot die Lange Nacht der Kirchen in Celle ein abwechslungsreiches Programm.

In der Stadtkirche fand nach dem Anfangsgottesdienst ein Konzert der Hamburger Gruppe “Sacre Fleur” statt, die Kirchenchoräle in einem neuen Gewand präsentierten – gemixt mit Jazz, Soul und Gospel. „Die Arbeit an den Liedern des Evangelischen Gesangbuchs ist pure Leidenschaft,“ formuliert der Jazz-Saxophonist und -Klarinettist Reiner Regel sein Interesse an dem traditionellen Liedgut.

Darauf referierte der Loccumer Altbischof Horst Hirschler zum Thema: „Warum der Christenmensch politische Verantwortung übernehmen muss. Martin Luthers Mahnung.“ Er zeigte Luthers Rolle in der damaligen Politk auf und wie er sich dort engagiert hat und was für Konsequenzen das hatte.

Schließlich folgte Gospelmusik mit Gospel4Life, der die größte der vier Formationen ist, die der Unterlüsser Musiker Eike Formella ins Leben gerufen hat und leitet. Gospel4Life bot groovige Lieder, die mit großer Emotion daherkamen.

In der Evangelisch-reformierten Kirche begann das Programm mit dem Zauberkünstler Peter Dommel, der faszinierende Zaubertricks durchführte, die weder für die kleinen noch großen Besucher zu durchschauen waren. Darauf trat die Gospel- und Jazz-Formation „Shout for Joy“ auf und bot bei beinahe vollem Haus ein tolles und bewegendes Konzert.

Der letzte Programmpunkt hier war eine Reihe von Theaterstücken und Lesungen, die ein Team um Andrea Lazarewitsch und Hartmut Stiegler, aufführten. Inhaltlich ging es dabei um Beziehungen und wo es in diesen immer wieder knistert und zu Spannungen kommt.

In der Concordia-Gemeinde und Christusgemeinde (SELK) eröffnete die Lange Nacht mit einem Vortrag von Pastor Dr. Peter Söllner, der Paulus unter dem Titel “Paulus – Mann Gottes mit Spezialauftrag” genauer betrachtete. Später folgte dann eine Ausstellung kurdischer Kunst, die Susan Yasit in den Räumen der Kirche präsentierte. Den Abschluss machte hier die Band “Chameleon”, die Pop-Jazz-Soul-Musik für die Seele zum Besten gab.

In der Röm.- kath. Kirche St. Ludwig wurde mit einem Klavierkonzert mit Stephan Heib gestartet, der die Musik zur Nacht von Frédéric Chopin spielte. Der folgende Programmpunkt lautete „Befreiung im Frauenleben – Einblicke in die Frauenseelsorge“. Sonja Wessendorf, Pastoralreferentin, erzählte hier eine märchenhafte biblische Erzählung, untermalt von der Musik der Musikpädagogin Barbara Wegerif. Dazu gab es Deutungen vom ökumenischen Team der Frauenseelsorge.

Unter der Leitung von Klaus-Hermann Anschütz Mit “Gesängen zur Nacht” mit dem Chor Con Spirito, Celle und der Schola Gregoriana Cellensis, Peter Missler (Saxophon) und Philipp Seyberth an der Orgel wurde hier die Lange Nacht der Kirchen abgeschlossen.

Der gemeinsame Abschluss fand dann bei einem Taizé-Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche der Concordia-Gemeinde statt.

Die Kirchen, die an der Langen Nacht der Kirchen teilgenommen haben waren die Evangelisch-lutherische Stadtkirche, die Römisch-Katholische Kirche St. Ludwig, die Concordia Gemeinde, die Selbständig-Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK), die Evangelisch-Reformierte Kirche und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Celle (Baptisten).

Nächste Termine

19.12. (19:19-)
* Gemeinde-Gebet
21.12. (09:00-10:30)
* Schatzkiste
21.12. (19:00-)
* Jugend
23.12. (10:00-)
* Gottesdienst
30.12. (10:00-)
* Gottesdienst